Elarin

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Hauptstadt: Taris
Bewohner: Menschen, (freie) Untote
Herrscher: Unbekannt

Elarin war einst ein blühendes Land, mit weiten Wiesen, kleinen Dörfern und vielen Weizenfeldern. Auf den Weiden grasten zahllose Kühe und Schafe und es war friedlich. So heißt es zumindest in alten Aufzeichnungen.
Dann kamen die Nekromanten. Zuerst zogen sie einzeln durch die Lande, suchten nach Kindern, die sie unterrichten könnten, nahmen Waisen von der Straße auf und begannen mit dunklen Ritualen das Land zu verderben und es auf eine Invasion der Untoten vorzubereiten. So starben die weiten Felder, die Tiere und die Erde wurde zu einer unfruchtbaren Krume, während mehr und mehr nekrotische Energien das Land durchzogen. Der Himmel wurde schwarz, selbst am Mittag schimmerte nur ein leichtes Glimmen der Sonne durch den dichten Nebel. Schon bald erhoben sich Verstorbene des nächtens aus ihren Gräbern und wandelten umher. In der Hoffnung auf Hilfe wandten sich die Bewohner des Landes schließlich an die Paladine der lichten Götter.
Doch ehe sie das Land von den unheiligen Energien befreien konnten, begann der Götterkrieg. Die ohnehin schon unfruchtbare Erde verbrannte gänzlich zu Asche, die letzte Vegetation wurde trocken und ebenso tot wie viele der Bewohner, während die Verstorbenen sich immer häufiger erhoben.
Die Überlebenden flüchteten in Städte, während im Chaos des Götterkrieges ein neuer Herrscher den Thron bestieg.
Nun hat der Götterkrieg geendet, doch viel hat sich für die Bewohner nicht geändert. Noch immer wandeln Untote über die Straßen, selbst am helllichten Tage, noch immer ist das Leben der Bewohner vom Kampf um Sicherheit und Überleben geprägt. Der einzige Lichtblick mag sein, dass keiner von ihnen Steuern entrichten muss, denn der Herrscher des Landes scheint sich nicht um seine Untergebenen zu kümmern, so dass sich jeder selbst der nächste ist in diesem trostlosen Land.

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Taris

Taris ist die größte Stadt Elarins und Sitz des Herrschers.
Über dunkle Gassen erhebt sich drohend die Burg, in der der Herrscher seit langen Zeiten thront. Die Städter bekommen ihn persönlich nie zu sehen, bloß seine Untoten sieht man in das Schloss ein und aus gehen.
Doch auch Untote wandeln über die Straßen und die Bewohner sind misstrauisch und fast schon feindselig gegenüber Fremden. Gerade in dieser Stadt hat sich ein Egoismus breit gemacht, da sich jeder selbst der nächste ist. Höchstens die eigene Familie steht noch im Augenmerk der Bewohner.
Steuern zahlen die Städter keine, was sich jedoch auch an der Beschaffenheit der Straßen bemerkbar ist. Oftmals sind selbst die Hauptstraßen von tiefen Löchern zerfurcht und eher ausgetretene Wege, die alles andere als sicher zu bereisen sind, da verzweifelte Wegelagerer und Untote in den Gassen lauern.
Somit tragen selbst Halbwüchsige bereits schartige Waffen, um sich selbst verteidigen zu können, auch wenn sie schon von Kindesbeinen an lernen, im Zweifelsfall zu flüchten denn anzugreifen.

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Elarin

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