Myr

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Hauptstadt: Antara
Bewohner: Menschen (fast ausschließlich Pyren)
Herrscher: Thearch Myron des myrischen Imperiums, erster seines Namens, Herrscher Samarans, Höchster Diener des Lichts, Verwalter der Dunkelprovinzen, Protektor des Reiches und Bewahrer der Sterblichen Seelen, gesandt von Pyrons Gnaden

In Myr liegt das Zentrum der Welt – die Stadt des Lichts Antara; Sitz des Thearchen und Kulturhauptstadt der bekannten Welt. Alle Augen richten sich dem myrischen Imperium zu. Seit Jahrhunderten regiert der Gottkaiser Myron auf dem Lichtthron und bringt Ordnung und Frieden in die gesamte Welt. Die verschiedenen Provinzen werden ebenfalls von Antara aus gesteuert. Senatoren, Abgesandte der Länder, die unter Lichtherrschaft stehen, bilden den Senat und vertreten die Interessen ihres Volkes vor ihrem Thearchen.
Die Kultur ist dekadent. Besonders in Antara wissen die Bewohner, dass sie den Mittelpunkt der Welt darstellen und alle Augen auf sie gerichtet sind. Prunkvolle Feiern, ausladende Orgien und blutige Spiele, in denen vor allem Ketzer wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen werden, dienen der allgemeinen Belustigung. Auch Intrigen sind an der Tagesordnung, auch wenn die Comes, die Oberschicht, vor allem gegenüber des einfachen Volkes gerne ein makelloses Äußeres aufrecht erhält.
Waffen dürfen in der Stadt nur von den Lichtwächtern getragen werden, den Leibwächtern des Thearchen, der gleichzeitig Oberhaupt der weltlichen und der geistigen Macht darstellt. Ansonsten kleidet sich auch der ärmste Bürger lieber in teurere Stoffe und hält sich dafür mit Nahrung und Wohnsituation zurück. Ein Besuch in der großen Arena ist jedoch für jeden Antaraner beinahe einmal im Monat eine soziale Verpflichtung und kostenfrei, ebenso wie es die dort verzehrten Speisen, dem eigenen Sozialstatus angepasst, sind.

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Antara

Antara – das Licht der Welt, Zentrum des Universums. So sehen die Bewohner der Hauptstadt gerne ihre Heimat. Tatsächlich ist die Stadt ein Wunder der Baukunst. Auf einem Berg, genau in der Mitte, befindet sich der Sonnenpalast, dessen goldene Dächer weithin strahlen. Darum hat sich kreisförmig die Stadt Antara gebildet. Breite Gassen, weißgetünchte Häuser und viel goldener Prunk, so scheint diese Stadt reich zu sein. Zwischen den schmucken Villen, der Arena und den zahllosen Statuen Pyron zu Ehren scheint aus unglaublich, dass selbst dieser Ort seine dunklen Ecken hat. An den äußersten Ausläufern der Stadt, in schmallen Gassen und unterirdischen Katakomben versammeln sich die Armen, deren Kampf ums Überleben jeden Tag aufs Neue beginnt. Nachts, wenn die Pyrongläubige Mehrheit der Bevölkerung schläft, kommen sie aus ihren Verstecken und suchen nach Nahrung, frischem Wasser, beinahe ungestört von den Wachen, die lieber im hellen Schein ihrer Fackeln und großen Straßen bleiben, denn sie Wissen: Dort wo das Licht am hellsten scheint, ist die Dunkelheit umso tiefer.
Doch von diesen bemitleidenswerten Kreaturen bekommt der durchschnittliche Bewohner nur selten etwas mit, geschweige denn, dass es sie interessiert. Sie spielen lieber ihr Spiel um Ansehen und Macht. Mindestens einmal im Monat ist für sie ein Besuch in der Pyron-Arena Pflicht. Einen ganzen Tag bleiben sie meistens dort. Speis und Trank werden gereicht, Gerüchte ausgetauscht und Intrigen gesponnen. Die Blicke sind auf die Comes gerichtet, die Oberschicht und Adligen der Stadt, in der Hoffnung einmal nur auf eine ihrer prunkvollen Feiern oder Orgien geladen zu werden.
Natürlich ist ein Bewohner der Hauptstadt ein Anhänger Pyrons, denn jede anderslautende Aussage wird mit einem blutigen Tod in der Arena beschieden. Doch gibt es gemunkelte Gerüchte, dass eine Gruppe Rebellen in der Stadt weilt und ihre Verbindungen bis in den Palast reichen. Doch das ist mit Sicherheit nur ein Gerücht… ebenso wie das, dass in den tiefsten Kerkern des Palastes seit Jahrzehnten ein Gefangener gehalten wird, auf dessen Befreiung sie hinarbeiten.

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Myr

Schicksalsdämmerung Nurashin Nurashin