Palor

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Hauptstadt: Lhivannaron
Bewohner: Hochelfen
Herrscher: Unbekannt, früher Hochkönig Tinwenion Cirayan

Palor war vor den Götterkriegen das magische Reich der Hochelfen, regiert von ihrem Hochkönig. Große Städte, alle ein Wunder für sich, erbaut mit der schier unglaublichen magischen Macht der Elfen zierten das Land. Ewiger Frühling und Sommer ließ zu jeder Zeit Pflanzen in ihrer vollen Pracht erblühen.
Gelehrte aus aller Herren Länder reisten in die Hauptstadt Lhivannaron, um an der Hohen Akademie der Magie zu lernen und die einzige für andere Völker zugängliche Bibliothek zu besuchen. Im Austausch gegen eigenes Wissen war ihnen dies gestattet und ihr Ansehen in ihrer Heimat wuchs drastisch nach einem solchen Aufenthalt in den Landen der Hochelfen.
Dann kam der Götterkrieg. Feuer fiel vom Himmel, traf die unvorbereiteten Elfen mit aller Härte. Ihre Städte wurden vernichtet und Lhivannaron lag nach den Kriegen vollkommen in Trümmern. Ein Feuerball hatte den Palast getroffen und ebenso die Viertel der Adligen verwüstet. Auch die Akademie war zerstört, all das Wissen, was zugänglich war für andere Völker – für immer verloren. Nun gab es nur die geheimen Bibliotheken, von denen einzig und allein die Elfen ihren Standort kannten, doch würde keine von ihnen je an die Große Bibliothek heranreichen.
So war ihre Kultur zerstört. Die wenigen Überlebenden siedelten wieder in ihren alten Städten, bauten aus den Trümmern neue Behausungen, doch ohne an den Prunk und die Kunstfertigkeit vergangener Tage anschließen zu können, während sie ihre Grenzen für andere Völker schlossen.

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Lhivannaron

Einst, so heißt es, war Lhivannaron die größte und beeindruckendste Stadt der Hochelfen. Über den offenen und hellen Gassen, auf einer Anhöhe stand der königliche Palast. Weithin strahlte sein von Magie erfüllter Kuppelbau und brachte Wohlstand und Zufriedenheit in die Reiche der Hochelfen.
Nun ist der Palast nur noch eine Ruine, ausgebrannt und gefährlich zu betreten. Auf dem Einhornthron, so spricht die Legende, soll immer noch das bleiche Skelett des letzten wahren Hochkönigs thronen, die leeren Augen voller Schrecken auf das gerichtet, was aus seinem Reich geworden ist.
Doch immer wieder wagen sich Schatzsucher in die einsturzgefährdeten Gänge des Palastes, nur um nie wieder daraus hervor zu kommen.
Doch auch die Straßen der Stadt zeigen eher ein Bild der Trostlosigkeit. Niedergebrannte Häuser, halb zerfallende Mauern. Zwischen all diesen Mahnmalen des Götterkriegs erheben sich neue Gebäude, erbaut mit den Trümmern der gefallenen Zivilisation und es wird ersichtlich, dass auch die Hochelfen viel verloren haben; mehr als sie je zugeben würden.

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Palor

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