Temahr

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Hauptstadt: Adar
Bewohner: Menschen
Herrscher: Sultan Dârayavahu (formell), tatsächlich liegt die Oberherrschaft bei Thearch Myron

Wüste. Dies ist, was Reisenden zuerst über dieses Land in den Sinn kommt. Heiße Sonne, glühender Sand, grüne Oasen.
Es gib nur wenige Städte, die sich ausnahmslos an Flüssen befinden. Wasser ist ein Privileg der Reichen und diese stellen ihre Dekadenz offen dar. Springbrunnen und ausladende Gärten mit exotischen Pflanzen zieren ihre Paläste, während nur wenige Straßen weiter die Ärmsten der Armen verdursten.
Doch auch die Wüste ist belebt. Karawanen ziehen von Oase zu Oase durch die Glühenden Sande auf Pfaden, die nur ihnen selbst bekannt sind. Ihr Leben ist hart und von Entbehrungen gezeichnet, aber nur wenige würde diese Freiheit gegen ein Leben in den Mauern einer Stadt tauschen.
Die Kleidung der Temahr ist sehr den eigenen Lebensumständen angepasst. Die Reichen tragen luxuriöse Stoffe und Seide, mit Gold verziert, während die weniger gut betuchten auf bunt gefärbte Leinenkleidung ausweichen. Nur die Ärmsten tragen ungefärbtes Leinen, da das Wenige, was sie zum Leben brauchen, nicht für die teureren Stoffe reichen würde.
Diese Provinz des Imperiums ist unter der Herrschaft des Thearchen nicht sonderlich glücklich, denn es kostet sie viel ihrer alten Kultur und ihre gesamte Autonomie.

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Adar

Ein altes Land. Vor den Götterkriegen fand sich hier die Kultur der Menschen. Große Akademien des Lernens in Wissenschaftenu nd Magie prägten das Bild der damals kleinen Stadt, die seit jeher Pyron als zürnenden Gott kannte und ihn fürchtete, wodurch sie sich eher den Dunklen hingezogen fühlten, in der Hoffnung, dass sie Pyrons Zorn etwas mildern könnten. Dann kam der Götterkrieg. Viele der alten Oasen starben, die Flüsse trockneten auf Jahre hinweg ein und viele Menschen flüchteten in die großen Städte.
Als das Delta des Wadjet im Norden austrocknete und der Landstrich entstand, der nun nur noch als die Glühenden Sande bekannt ist, fiel schließlich die erste Stadt und die Überlebenden schleppten sich nach Adar. Auch weitere Städte fielen und einzig Adar überdauerte den Krieg Pyrons. Doch die Bedeutung war dahin. Während die Menschen versuchten, nach den Götterkriegen wieder das zu erlangen, was verloren war, kam Thearch Myron und zwang die Dunkelprovinz unter seine Herrschaft. Nun ist von dem alten Glanz nur wenig zu spüren. Zwar haben sich die Menschen Teile ihrer alten Kultur bewahrt, doch vom einem Zentrum des Lernens ist Adar weit entfernt, vieles wird von Antara im fernen Myr geregelt, während der Sultan lange nur als Marionette eines fremden Herrschers galt.
Doch der junge Dârayavahu, der das Erbe seines Vaters erst vor zwei Jahren antrat, scheint anders zu sein. Dreimal hat er sich bereits für sein Volk gegen den Thearchen gestellt, um bessere Konditionen zu verhandeln. Auch wenn er augenscheinlich gewonnen hat, ist der Bevölkerung bewusst, dass Thearch Myron diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen wird. Dennoch liebt das Volk seinen jungen Herrscher und sieht in ihm die neue Hoffnung des Reiches – der erste Sultan, der das Erbe seiner Vorfahren wirklich verdient hat und Wiedergeburt des legendären Ariyamna sein soll, der das Reich einst groß machte.
Für Reisende ist besonders der exotische Flair der Stadt anziehend. Das Feilschen auf den Basaren, die erfüllt sind mit fremden Gerüchen, das Rufen der Händler, das Lachend er Kinder. Große Paläste mit großen Wasseranlagen säumen die Straßen der Stadt, während davor die Armen um etwas Wasser und Brot betteln müssen. Nie scheint diese Stadt still zu stehen, nie zu schlafen.
Die Menschen selber beten offiziell Pyron an, jedoch haben viele verbotene Schreine in ihren Häusern, um die sanften Götter der Nacht zu ehren und um nicht all zu heiße Tage zu flehen.

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Temahr

Schicksalsdämmerung Nurashin Nurashin